Startseite
    Theater
    Alles nicht kategorisierbare
    thougts
    Gedichte
    Erlebnisse
    politic notes
    Kurzgeschichten
    Erzählungen
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Links
   Taschenlampe
   vorbewusstes
   Nichtidentisches(also nicht mit diesem Blog verwechseln)



http://myblog.de/kaffe-ohne-sahne

Gratis bloggen bei
myblog.de





thougts

I.

Ich bin zurück.

Es ist ein Tag, Punkt, ein Resümeé zu ziehen, diesen Blog zu überdenken und neue Impulse, die ihn beleben, vorzustellen: diese möchte ich nennen. Ein Impuls, philosphische Reflexionen aufzuschreiben, welche den und jenen zitieren, den, beginne ich, ist Adorno- `s Minima Moralia(http://www.innternet.de/~peter.patti/adornotheodor-minimamoralia.htm).

Zum Ende. - Philosophie, wie sie im Angesicht der Verzweiflung einzig noch zu verantworten ist, wäre der Versuch, alle Dinge so zu betrachten, wie sie vom Standpunkt der Erlösung aus sich darstellten. Erkenntnis hat kein Licht, als das von der Erlösung her auf die Welt scheint: alles andere erschöpft sich in der Nachkonstruktion und bleibt ein Stück Technik. Perspektiven müßten hergestellt werden, in denen die Welt ähnlich sich versetzt, verfremdet, ihre Risse und Schründe offenbart, wie sie einmal als bedürftig und entstellt im Messianischen Lichte daliegen wird. Ohne Willkür und Gewalt, ganz aus der Fühlung mit den Gegenständen heraus solche Perspektiven zu gewinnen, darauf allein kommt es dem Denken an. Es ist das Allereinfachste, weil der Zustand unabweisbar nach solcher Erkenntnis ruft, ja weil die vollendete Negativität, einmal ganz ins Auge gefaßt, zur Spiegelschrift ihres Gegenteils zusammenschießt. Aber es ist auch das ganz Unmögliche, weil es einen Standort voraussetzt, der dem Bannkreis des Daseins, wäre es auch nur um ein Winziges, entrückt ist, während doch jede mögliche Erkenntnis nicht bloß dem was ist erst abgetrotzt werden muß, um verbindlich zu geraten, sondern eben darum selber auch mit der gleichen Entstelltheit und Bedürftigkeit geschlagen ist, der sie zu entrinnen vorhat. Je leidenschaftlicher der Gedanke gegen sein Bedingtsein sich abdichtet um des Unbedingten willen, um so bewußtloser, und damit verhängnisvoller, fällt er der Welt zu. Selbst seine eigene Unmöglichkeit muß er noch begreifen um der Möglichkeit willen. Gegenüber der Forderung, die damit an ihn ergeht, ist aber die Frage nach der Wirklichkeit oder Unwirklichkeit der Erlösung selber fast gleichgültig.
10.1.09 18:17


Werbung


Aufwachen

Nicht so sehr ist das Erwachen selbst ein Augenblick- der folgt gewöhnlich schnell, nachdem Versichern, dass wirklich diese nicht mehr der Traum sei, sondern jene phase der Selbstbesinnung, in der vom Lauf des Traumes der Stachel gezogen, oder über diesen noch sinniert wird- das Letztere ist wohl das Privileg derjenigen, die das Glück des Ausschlafens genießen dürfen. Dann ähnelt diese Phase dem Traum in ihrer Mannigfaltigkeit der Bilder, und das Gegenteil tritt ein, man zögert den ersten Augenblick des Tages weit hinaus und hofft eher noch auf einen weiteren Traum. Dort hinein spielt die Angst, die kommenden Anforderungen könnten das Bilderglück aufsaugen und durch stupiden Alltag ersetzen. Einzelne Sequenzen dringen deshalb von außen nur ins bewusstsein, durch kurzen Augenschlag, und dann schnellt man wieder ins innere.
Dort aber schlägt das Herz umso schneller -synchron dem Ticken der Uhr- und es nimmt doch die vorfreude auf den Tag überhand- alles ist möglich, der Tag noch nicht vorbei;
Das trügt, bald ist die Trägheit über allem, und zäh schleichen die morgentlichen Tätigkeiten dahin.
Langsam geht das Anziehen der Strümpfe, Unterhose, Hemd voran, und grauenvoll spürt man die eigene Nacktheit und Hilflosigkeit, die mit einer Schicht von Kleidung überdeckt zu werden versucht wird.
Auch das geht in die Hose. Da das Frühstück schmeckt wie gestern um die gleiche Zeit, und alles im Gesamten den Eindruck eines verlängerten Arbeitstages erweckt, nur ohne Arbeit, da diese selbst dem Anziehen und dem Frühstück ähnelt, verrät man schnell- vergessen würde es besser ausdrücken- die Vorfreude auf den freien Tag.
Aber dieser Verrat ist schon das Opfer der ungeregelten Zeit, welche unbewusst auf den Altar gesetzt wird.
Dieser Wunsch nach Erfüllung wäre der Schlüssel, mit dem die Tür zum kurzzeitigen Paradies geöffnet werden könnte.

Fragment Ende
2.4.08 20:33


Selbstfindung

Wer zu sich selbst finden möchte, ist schon verloren. Die Aufgabe wäre doch, aus "sich selbst" zu finden.
10.2.08 09:18


Deutsch- dialektische Sprache

So ist auch das Wort "versprochen"(von ein Versprechen) widersprüchlich. Kann man sich nämlich versprechen und das Vorherige negieren.
7.5.07 12:39


Tagebuch

Tagebuch- ist nicht meine Sache. Nicht mal deshalb, weil mein Leben derart monoton ist, dass jeden Tag in ihm steht, welche Farbe meine Cornflakes am morgen hatten- sicher eine interessante, philosophische Frage, aus der man einiges raus gequetsch kriegt- wenn man es denn wollte oder eher könnte . Mein Leben ist nicht monoton. Bestimmt würde man jeden Tag etwas neues finden, kleine Schmankerle, Slapstick Einlagen (wie etwa der Fallrückzieher auf den Bus.platz.begrenzungs.stangen mit halben Looping und einer rötlichen Schramme), nicht mal deswgen. Ich meine Tagebuch- ich meine, in diesem Wort schwingt doch schon vom Klang her eine dicke Lage Alltagsstaub mit, der sich auf den zwei wenn auch digitalen Buchdeckeln befindet. Ich sage nur Datenmüll- Unmengen von nutzlosen Datenmüll, der sich in stinknormalen Webtagebuchmülleimern ansammelt. Das liegt mir zwar fremd, sehr fern mit einem verständnisslosen Kopfschütteln- setzen sechs, doch berufen sich alle auf das schöne Wort Tagebuch.

Liebe Freunde der einfallslosen Tage- Tagebuch schreiben ist eine Kunst, die leider viel zu sehr verschandelt wird. Haben die Merzahl der Menschen hier Lesen und Schreiben gelernt, damit sowas dabei heraus kommt? Alle Freunde der Phantasie und des Geschmacks- werft eure Tagebücher weg, sie werden Untergehen im Strudel des Zeitgeists. Wir wäre es denn mit schönen Namen wie "Logbuch" oder "Mein Großhirn-Protokoll"

Ich begnüge mich dann doch nur mit "thougts" Gedanken, Eindrücke und emotions :-)( -: und , ja, es ist sowas wie ein Gedankentagebuch- oder Wochenbuch, je nach dem!
26.9.06 16:58


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung