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Alles nicht kategorisierbare

Delle

In der alten Simson, beim Abgehen der Utrechter, glanzgrün, wie auf altem DDR DIA PROJEKTOR Blech - herrlicher Blickfang, ganz in der Sonne blank, und sitzt so schön ein im sonst tadellos geformten Mopedkörper.
4.9.16 22:49


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Titel-los

Wir leben, um uns, wobei wir nicht wissen, wozu denn und wo, zu finden. Denn wir denken, es sei das leichteste, wir sehen uns täglich und dabei zu, wie wir leben. Selbstbeobachten den Film, den wir drehen, was unser Körper macht, die Hände, die Stimme, der Kopf mit den Augen, der sich hierhin und dorthin dreht. Manchmal bewegen sich auch nur die Augen.

Augenblick mal. Siehst du?
4.9.16 22:27


Lebenskunst

Jeder ist Künstler, jede Künstlerin ihres Lebens. Wahre Lebenskunst ist niemals gekünstelt: Sie ist keine stereotype Wiederholung wichtigtuerischer Gesten, um Eindruck zu schinden. Sie ist kein Gehabe, und sei es das eines Künstlers, um sich abzuheben. Sie ist Gestaltung der Leinwand des Lebens mit allen zur Verfügung stehenden Farben. Deren Palette ist der immer wache, aufmerksame Blick, und Ohr, der das Äußere willig empfängt und in sich neu zusammenmischt. Das Zentrum der Lebenskunst ist die Imagination, das vorstellen: Von hier fließen die Impulse zurück in die Gegenwart, wirken dort, werden Wirklichkeit. Lebenskunst erwacht, wenn man aufhört zu denken "das kenne ich schon, habe ich gestern gesehen." Wir leben in einem unendlichen Wechsel von Zuständen. Auf Dauer ist es keine gute Strategie, diese Undendlichkeit durch die Behauptung zu verleugnen, es ist immer das gleiche. Lebenskunst ist eine Alternative: Sie spielt mit der Vielfalt und spinnt sich daraus ... ihr Leben.
27.12.13 20:23


Über die Lust, einen Faden zu spinnen

Etwas im Fortschreiten kommunikativer Medien, sei es in der potentiellen Verbreitbarkeit eines ins Web Gestellten(ins Netz gegangenen), sei es die Benutzeroberfläche, das up to date, verwirrt mich: genauer, irritiert mich. Es ist, das die Möglichkeiten eines Mediums steigen, die es einem unmittelbar bewirbt, aber die eigentlichen Neuheiten, die dieser Fortschritt einmal hatte, sofort von der Neuheit der Neuheit veraltet werden: wie es ist, einen Text zu schreiben in ein schmales Web-editor-Fenster und ihn unmittelbar nach dem Schreibprozess, global!, zu veröffentlichen. Diese Möglichkeit, einmal - durch den Blog, der keinerlei tieferer Progreammierkenntnisse mehr bedurfte - demokratisiert, für alle auf dem neusten technischen Stand der Technik Seienden(Computer mit Internetzugang) möglich geworden, war potentiell eine Revoultion(die, wie man zu ihnen auch stehen mag, heutzutage auch zu revolutionen geführt hat). Sicher ist heutzutage die Folge dieses Posts, ob er ein weltweiter Kettenbrief ist oder eine arabische Straßenrevolte - die zuerst hervorstechende Seite dieser, ich nannte sie schlicht Neuheit.
Wie aber sieht es aus mit dem unmittelbar bis zur Grenze des - Senden - drückens vor sich gehenden Schreibens aus? Warum, anders ausgedrückt auch, gelingen E-mails oft so spielerisch, während man auf einem Blatt die Miene ständig abbricht?
Dieser Effekt ist beim E-mail Senden schon aufgetaucht. Die Hemmung sinkt fast auf Null, einen Satz einfach so anzufangen, im Wissen, immer wieder delete drücken zu können, während jeder Srich mit der Feder und Schlagen der Types aufs Schreibmaschinenpapier schon gandenlose Objektivierung war. Das Schreiben, das Denken und Fühlen im Schreiben verändert sich. Es wird an Qualität im Empfinden wohl nachlassen zuweilen, schneller werden, unbedachter (selbst wenn man es nicht korrigiert: das Wissen darum lässt oft Stehen, was mit dem Stift niemals abgeschickt worden wäre). Es besteht dennoch im Aufkommen dieser technischen Möglichkeit ein Novum, das nicht unterschätzt werden darf: es kommt dem mühsamen, faulen, nur gelegentlich Schreibenden - sei er ein Philosoph oder ein Dichter -zu Gute. Denn er wird öfter in in müßigen oder einsamen Stunden einen flüchtigen Gedanken mit dem World Wide Netz einzufangen versuchen, und vielleicht manchen schönen Gedanken und manches schöne Wort auf den Umwegen der GelegenheitsSchreiberei in die allgemeine (zumeist konzentrationsschwache) allgemeine Aufmerksamkeit schleusen -und hätte auf das Papier vielleicht nur Kritzel Kratzel geschrieben(und Firlefanz).
Ist es schlecht, kann es mit dem Hinweis nur ein Blog verteidigt werden. Ist es nur ein hingeworfener Gedanke, mit verwend ich später. Ist es zumindest so geschreiben, das alle den Gedanken verstehen und sagen, ja das kenn ich? Dann kann mans immer nochmal schreiben (diesmal ernst und nüchtern). Am schönsten aber wirkt die Erwartung, es gleich zm lesen zu geben(world wide), wodurch sich, wenn auch kein Stil-Durchhalten-Diktat, zumindest ein sich Zu-Ende-Schreiben einstellt. Man hat gesponnen!
18.6.11 01:07


Die magischen Hände

Es kommt der Tag, an dem das kleine Kind nicht mehr seine Augen bedeckt, die Welt durch seine Hände verschwinden lässt: Sein sicherer Glaube, unsichtbar zu werden, wird gebrochen. Es wird gefunden, das Kind. Irgendwann traut es seinen eigenen Händen weniger als seinem Kopf, und es beginnt, bessere Verstecke zu entdecken, hinter Hecken, Bäumen, in Zwischenräumen, die auf seine Größe zugeschnitten sind, und der erwachsene Mensch, hilflos suchend, da er die Vorstellungskraft nicht mehr aufbringt, wo sich ein kleiner Mensch überall verstecken könnte, verzweifelt.

Hätte er doch nicht so oft gesagt: "Hab dich, hab dich" und die magischen Hände des Kindes beiseite geschoben. Er hatte den harmlosen Zauber gebrochen und einen größeren herauf beschworen. Er hat das Kind gezwungen, sich in der Welt besser auszukennen als sein Aufpasser, um von diesem nicht gefunden zu werden. Der erste Angriff hat die List des Kindes herausgefordert, Wege zu finden, auf denen es sein Kinderglück besser verteidigen kann. Bevor auch diese Wege abgeschnitten werden durch die nahende Vernünftigkeit, die sagt, dass es so ist weil es so ist, kann es sein Geheimnis doch noch an einer Stelle verstecken, an der es nicht gefunden werden kann: in seinem Herzen!
7.3.10 11:32


Eine clowneske Situation

Eine Standartfrage wie „ Entschuldigen sie, hätten sie die Güte, mir zu sagen, wie spät es jetzt ist?“, welche kaum mehr Güte zur Beantwortung erfordert, sondern gar mit dem schroffen Hinweis beantwortet werden könnte: „sehen sie nicht, dort hängt eine Uhr!“ führte ihn genau zu dieser Situation, dass er sich nach einer Uhr umschauen musste, die vor einem Bahnhofseingang hing: dummerweise falsch ging und unbrauchbar war. Oben drein die Abfuhr eben ihm noch nach hing.

Die Frau an ihm vorbei ging.

Ohne ihn zu sehen. Ihn links liegen ließ:
„und außerdem noch rechts schaute, während sie an ihm vorbei lief“. Wer hatte das gesagt? Er hatte sich selbst objektiviert und mit sich durch den dritten Beobachter geredet, wie er es nannte: der Aufzeichner. Die Frau.

„Ein Clown“ dachte er.

Er ging.
1.1.10 23:29


Neues

Das neue Jahrzehnt hat begonnen.
Zweitausendzehn. Noch kann man nicht sagen: "die Zwanziger" und "Neunziger"- die wilden sixts`s und die "Achtziger Jahre". Es ist noch nicht so, dass man seine Jahre durch die Jahrhunderte vergleicht und sich aus diesen möglichen Glanz holt oder Patina: die goldenen Zwanziger.
Die Zehner sagt sich nicht gut. Ich bin froh drum, es sind meine Zwanziger. a tween.

Wiederholt wurde ich gebeten, wieder etwas zu veröffentlichen.Neujahrsfragmente. Überhaupt: das fragment bleibt immer noch meine Arbeitsweise. Darum hofft nicht auf eine Fortführung. Bis bald.
1.1.10 23:25


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