Startseite
    Theater
    Alles nicht kategorisierbare
    thougts
    Gedichte
    Erlebnisse
    politic notes
    Kurzgeschichten
    Erzählungen
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Links
   Taschenlampe
   vorbewusstes
   Nichtidentisches(also nicht mit diesem Blog verwechseln)



http://myblog.de/kaffe-ohne-sahne

Gratis bloggen bei
myblog.de





Bitte denken sie jetzt! an eine unangenehme Situation

Ich stellte mir vor, wie ich drei Dinge tun würde, täteretäte, die in die Kategorie: infantiler Humor fallen. Drei Dinge, die ich in diesem Modus befindlich ausführen wollte, drei mal nicht einen Gegenstand etwa ironisch zu umschleichen, ihn am empfindlichsten Punkt nicht(nicht!) zu verletzen, sondern diesen sanft herausheben, um ihn, versöhnlich lachend, aufzuheben mit einer Geste, die das Allzumenschliche aller Handlungen, die Fehlerhaftigkeit aller Produkte, die Karikatur, die jedes Menschenantlitz auch ist, und sei es noch so bedacht in seiner Sprache und Ausdruck, aufzuzeigt; infantil ist das nicht, nicht kindisch, kindlich vielleicht, ein Humor, der durch die Verhärtung der ernsten Welt das Versöhnliche sucht. Infantil meint Provokation- nicht etwa Provokation im Sinne des Vorherigen, die den Menschen Spiegel heißt. Provokation um der Provokation entspringt ausschließlich einem egoistischen Eigensinn, der sich, das Mindeste, wobei ich es auch belassen wollte, an den verdutzen Gesichtern der Provozierten ergötzt. Ich verweile nicht sehr gerne im ideellen Sektor, ich möchte, einmal das Mögliche im Geist erblickt, zur dreisten Tat schreiten: ich dreister Mensch verband also auf einem öffetlichen Platz drei Handlungen mit einem Faden, der nicht anders als Zeit genannt wird; Hintereinander fanden die drei Dinge statt. Die Provozierten in diesem Dreiakter waren Funktionsträger von gut zu funktioneren zu habenden Funktionärsbildungsverbänden.
Das erste Ding, in Beziehungsweise ausgedrückt, der erste Mensch, der, sich zum Funktionsträger machend, in meinem Weg stand, war ein grüner, vom aussterben bedrohte Tiere und Bäume rettender Herr: vom B U N D(für Umwelt und Naturschutz Deutschland).
B U N D hat Gleichklang mit Bund. "Haben sie kurz Zeit?" fragte er mich. Ich antwortete: "Nein, mich kriegt ihr nicht. Ich wurde ausgemustert, ich habe nämlich eine Atemschwäche"
Nun musterte er mich; Ich setzte noch einen drauf, denn wenn schon kindisch, so doch doppelt- hatte er den kindischen Witz sofort durchschaut, drehte ich die Sache wieder herum und posaunte mit meinem Sprechhorn: "Denn wer ein Asthmatiker ist, der atmet nicht leicht; und wer ist daran schuld?" fragte ich? sicher, jetzt hatte ich ihn, denn er verstand nicht. "Schuld an meinem Elend, dass sage ich ihnen, hat die Natur. Die Natur ist schuld, dass ich, wenn im Mai die Bäume blühen, keinen Odem in meine verzweigten bronchialen Gänge bekomme"
Er sagte nichts; "Ich hasse die Natur" und ich ging.

Ich liebe die Natur, ich liebe auch Tiere, die Blumen, ich mag, wenn warmer Sommerregen über meine Haut fließt, während ich einer geliebten Person vom Regen befeuchtete Küsse auf den Nacken, auf den Bauch und nicht zuletzt auf den Mund gebe, um gleiche Wolllust anschließend in stärker werdenden Regen zurück zu erhalten, um dann, ich wiederum, und andersherum und drum herum, rums die bum, dumm ti dumm, la la la. I like it. Aber, ich nannte schon Ton angebende Kategorie: infantiler Humor.
Folgendes war kindisch, denn- ich liebe die Natur, und trotzdem sagte ich: "Ich hasse die Natur", um einen von Berufswegen auserkorenen Naturschützer zu- veräppeln.
Ich folgte weiter meiner mir selbst vorgegebenen Spur, spürte auf, was ich weiterhin- immer unter der mehrfach genannten Bedingung- mit meinem Zeitfaden, den ich hinter mir herzog, verbinden werde: Ich sichtete der Trias zweiten Teil, einen, der auszog, der Menschheit die wahre Scheußlichkeit näher zu bringen, einer, der, im Besitz dieser negativen, absoluten negativen Wahrheit, befindlich, selbige nicht länger dieser vorenthalten konnte, sondern, selbiger selbige näher bringen musste: er gab, souverän die Hand vorschnellen lassend, einem jeden, der von der Gestallt, dem Blick und dem selbstbewussten Handeln jener Person X überrsacht war, einen "Informationszettel", der, so mir, einen darauf aufmerksam machte, wer die größten Verbrecher der Menschheit sind:
"Fleischfresser sind Mörder".
Ich bin also ein Mörder, dachte ich in einem träge dahin fließenden Bewusstseinsstrom, während ich, meinem Hungergefühl nachgebend, eine Bratwurst...ich........könnte......mir......doch..........kaufen..............Mörder.....du.....
Mörder......eine.......infantile Bratwurst....kaufen.
Ich kaufte mir eine Bratwurst, eine infantile Bratwurst, um ehrlich zu sein, eine, die ich in Ketchup und Senf ertränkte.
Mit dieser Bratwurst lief ich, den Zettel, auf denen traurig drein blickende Tiere sich durch eine markante Blutspur in friedlich("mörderisch") hängende Lammkeulen, Schinken und Grillschweine verwandelten, an dem eifrigen Tierschützer vorbei, seine Informationen mit einem seinen Blick gleichen Blick der Ernsthaftigkeit lesend, um gleichzeitig eine leckere, auf Tierbasis produzierte, infantile Wurst zu verspeisen.
Auch hier: ich mag Tiere. Wenn die Vögel pfeifen, eine Taube, weiß vielleicht, zum Himmel steigt und dort einer anderen Taube begegnet, um mit dieser geschwind ein Dach zu finden, auf welchem sie sich gegenseitig ihre Taubenerlebnisse erzählen, dann denke ich immer "Ach Tiere. Sie leben vor sich hin, bereiten denen Glück, die sie mit einem für Schönheit der Farben und Formen empfänglichen Blick betrachten: uns Menschen, mir. Sie werden symbolisch, und wissen nicht einmal davon. Du, Taube, erzähle mir, wenn du könntest, wie du den Frieden, die Heiterkeit und die Schönheit über das weite Land trägst. Ich liebe Tiere, aber aus einer in meiner Sozialisation begründeten Sünde esse ich manchmal auch ganz gerne- Tiere.
Die Wurst war nach einigen Minuten an ihren beiden Enden zum Ende gekommen(infantiler noch ausgedrückt: die Wurst war, und die Wurst wurde) und ich war frei,- ein Drittes der Sphäre der Möglichkeiten zu entreißen;- Einen "kostenlosen Stresstest" zu machen, um meinen reaktiven Verstand wieder zu entdecken. "Haben sie Lust, einen kostenlosen Stresstest zu machen?" fragte mich eine junge Frau mit einer roten Jacke, die an einem Büchertisch stand, mit Büchern, die den mystischen Namen trugen: Dianetik.
Ich war, wie meine neugierige Art es veranlasste, gerne bereit, meine unbewussten Sressrückstände mit einem vertrauenserweckenden Stresspartner zu entdecken; Gar dachte ich, die nette Frau anschließend zu einem Kaffee einzuladen, dass auch sie mir ihre geheimsten Stresserlebnisse mitteilen könne; Hübsch war sie auch, aber bald musste ich feststellen, dass Stress eine Sache ist, die sie längst überwunden hatte, da sie dieses Buch gelesen hat, welches ich schon mit dem Namen Dianetik vorstellte. Sie gab mir zwei Eisenzylinder in die Hand, welche an ein elektrisches Gerät angeschlossen waren: auf diesem war eine Anzeige mit einem Anzeiger, der, wie bei einer Geschwindigkeitsanzeige, anzeigte, wie hoch das jeweilige Stresslevel sei. Sie sagte mir anschließend, ich solle an eine unangenehme Situation denken.
"Bitte denken sie jetzt! an eine unangenehme Situation."
Folgendes, dachte ich mir, war eine unangenehme Situation:

Ich saß, es war spät, es war Winter, es war draußen schon dunkel, in der U-Bahn, was bei einer U-Bahn keinen Unterschied macht, da es im inneren einer U-Bahn in der Regel dunkel ist. Draußen hätte also die Sonne scheinen können und die Vögel zwitschern können und der Mond sowohl wie die Sonne zu sehen sein: es war dunkel, dunkel, in einer U-Bahn ist es dunkel, erleuchtet nur schwach durch gelbes Licht.

... Fortsetzung folgt ...
24.2.09 21:23
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sascha (23.7.09 14:14)
dieser Text liest sich so schön. ich will wissen wie er weitergeht. schreibe doch bitte die Fortsetzung...

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung