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Das Leben ist ein Irrenhaus

Das Leben ist ein Irrenhaus

Ein szenisches Drama


Szene I Intro

Einer aus dem Pöbel ruft „Der Fürst ist tot“
Die Henker tragen den Sarg langsam über die Bühne.
Gleichzeitig treten die Schauspieler auf die Bühne. Zu erst Don Pedro und Berater
Die hinter dem Sarg auftauchen. Eine traurige Musik(italo) wird gespielt. Alle Doppelrollen erscheinen auf der Bühne, beschauen sich mimisch und Gestisch und nehmen ihre Position ein. ´Die Henker holen die Narren auf die Bühne- einer lachend einer heulend. Sie legen ihre Köpfe auf die Guillotine.



Don Pedro öffentlich/Don Pedro Mafia

Don Pedro Öff.: Im Namen unseres ermordeten Fürsten wird Herr Edgar G. Wild am Galgen hängen.
Pöbel: Richtet ihn! Er hat unsern Fürsten erstochen.
Edgar: Einen unschuldigen Narren hängt ihr. Lachend .weinend. Bälle spielend.
Don Pedro Öff.: Den Mord an unserm Herrscher beging er mit unsagbarer Brutalität und hat unser aller Herzen gekränkt:
Don Pedro Maf.:Vor allem meins. Mafia like dreht Kopf über Schulter Don Öff.
Pöbel: Genau, hängt ihn.
Don Pedro Öff.: Deine Tat hat unseren Glauben betrogen.
Don Maf.: Meinen Glauben wieder Schulter
Edgar: Gelogen! Zeigt auf Don Ped
Die Fürstin tritt mit Taschentuch nach vorn, traurig über den Narren wie den Fürsten.
Freeze Nur der lachende und weinende Narr, mit Bällen, spielt. Monty Python- alle singen mit und pfeifen – Narrensituation.
Edgar: Ihr werdet eines besseren belehrt werden.
Freeze. Die Fürstin lässt das Taschentuch fallen,freeze, Henker ziehen den Strick, kurzes intensives Lachen und weinen der Narren freeze. Paukenschlag(Topf, …) Die Köpfe erschlaffen und die Bälle rollen über die Bühne. Alle treten in den Hintergrund.
Dichter erscheinen, das Licht geht an - leuchtet auf die zwei toten Narren.
Dichter nimmt von dem Toten den Brief und flieht.


Szene ІІ Dichter kehrt heim
(Dichter kommt aus dem Exil und trifft auf die Zofe.)

Dichter 1 mutig/ 2 feige
Zofe I II

Di 1: Seht, ich bin zurück aus meilenweiten Ländern,
Geflohn von dieser Stadt, die mir ein Ende gab.
Sind sie gerissen, die Last von alten Bändern
vor ein paar Jahrn, ist das Sujet, das ich erfrag.

Die Zofe tritt hervor

Edgar: Du ließest mich im Stich.
Edgar2: Plagt dein Gewissen dich denn nicht? ( ins Ohr flüsternd )

D 2:
Sind wir bereit, den Schatten zu durchdringen-
Die große Wand, die Innen uns von Außen trennt
Und bereit, Die Nachricht zu Überbringen
Von Mord und Macht, dass unser Leid ein Ende fänd.

Die Zofe geht langsam auf Dante zu- sie sehen sich nicht

D1: Ich spüre, dass der Zeitpunkt nah ist,
die Wahl, ich geh zu ihr oder auch nicht,
D2: Ich sage dir, dass mich niemand vermisst
D1: und wir verliern für immer das Gesicht.
Freeze innen und außen

Die Zofe erwacht. Sie ist zornig und schreit Dante an

Zofe: Dante

D2.: Zu spät
D1.: Verrät das Zögern den Charakter des Dichters.
FREEZE
Zofe: Dante, du Betrüger!
Sie läuft Zorn entbrannt auf Dante zu.
D1: Zurück
FREEZE
D2.: Sie ist verrückt.
Und Stück für Stück wird sie’s noch mehr!
D1.: Du dummer Hund.
Sie mocht’ uns, und die feige Flucht
Ist Zornes Grund.
D2.: Das Messer fiel mit aller Wucht.
Und Edgars Tot in diesem Spiel
Als übler Schufft
Der er nicht war
Sitz ich im Boot
Als Unglückspaar

Edgar: Der Unglücksrabe der war ich.
Also geh und räche mich.
Es gibt keinen Grund für dich zur Beschwerde
Denn ich liege unter der Erde

Freeze. Zofe reißt Dante 1 raus und schaut zornig

Zofe: Erklär es mir

Gestik- D1 erklärt Zofe Situation
Freeze
D2
Der Tag bringt zusammen
Was Jahre lang lag arg in Nöten
Und Wut entfacht Flammen D1!!!
Wendet sich zur Bühne
Don Pedro ließ den Fürsten töten (zur Zofe)

Er zieht den Brief hervor Sie umarmen sich ZofDi1 ZofDi2


Szene ІІІ Heirat
Dialog I Don Pedro/ Berater

Berater sitzt am Tisch und hinter ihm stehen zwei Gestalten. Stille! Don Pedro tritt ein. Der Berater schaut auf und räuspert sich. Don Pedro nimmt Platz. Schweigen! Don Pedro zündet sich eine Zigarette an oder irgendwas anderes und ergreift das Wort.
Don Pedro (ruhig, dezent): Mein Sohn, der Dichter unser Widersacher ist aus dem Exil zurückgekehrt. Die Zeit den letzten Schritt zu wagen ist nun gekommen.
Don Pedro 2 (euphorisch, fuchtelnde Hände): Ja, nun ist es Zeit für den letzten Schritt, den wir gehen müssen um unser Werk zu vollenden. Die Fürstin ist schwach, weiß nicht was sie will und ihr Verstand ist getrübt. Darum halte um ihre Hand an.
Berater (zustimmend, zweifelnd): Es sei dir recht gegeben. Das arme Ding ist schwach und vertraut mir. Doch… ich hege keine wahren Gefühle für die Fürstin. Bleibt uns denn keine andere Wahl um unsere Machtposition zu festigen?
Don Pedro (autoritär): Schweig still, Sohn! Und schreite zur Tat auf das unser Werk vollkommen werde
Don Pedro gibt die Tüte oder irgendwas anderes ab …äh… die Zigarette, mein ich!
Berater 2 (hinterhältig): Sorge dich nicht mein Vater. Ich werde die Fürstin mit einer List dazu bringen mich zu ihrem Gatten zu nehmen.
Vater und Sohn gehen ab und brechen in Gelächter aus.
Don Pedro lacht nach Macht lechzend.
Berater lacht zögerlich; bedenklich.


(Dialog Berater/Fürstin )

Der Beraterbetritt den Thronsaal .Die Fürstin sitzt völlig fertig an den Nägeln kauend auf ihrem Thron .Sie hält ein Glas Wein in der Hand .Sie bemerkt das Eintreten des Beraters nicht.
Der Berater räuspert sich und die Fürstin sieht mit verquollenen Augen auf. Die Zofe steht an der Tür und lauscht (unbemerkt).

Berater1 (lächelnd): „Werte Fürstin ich bin heimgekehrt.“
Bühnenbild friert ein
Berater2: „Heimgekehrt um die Macht zu ergreifen.“
Fürstin1: „Wer gibt euch das Recht in mein Schloss einzudringen? Bittet gefälligst vorher um eine Audienz, Bauer oder welches Handwerkes auch immer Ihr tätig seid.“
Bühnenbild friert ein
Fürstin2: „Wo bleibt der nächste Wein.“
Die Fürstin leert mit einem Zug ihr Glas.
Berater1: „Erkennt ihr das Antlitz Eures Beraters denn nicht?“
Bühnenbild friert ein
Berater2: „Die ist schon wieder völlig dicht.“
Der Berater durchquert mit drei Schritten den Saal und nimmt der Fürstin das Glas aus der Hand um es erneut zu füllen.
Fürstin1 : Marcello?
Die Fürstin versucht sich aufzurichten.
Bühnenbild friert ein
Fürstin2: „Der Wein ist mir zu Kopfe gestiegen.“
Fürstin (Fürstin weinerlich)1: „Ihr wart so plötzlich verschwunden.“
„Ich glaubte ihr hättet mich verlassen, alle verlassen sie mich.“
Bühnenbild friert ein
Fürstin2: Weil ich so unerträglich bin
Fürstin1: „So sprecht doch die Wahrheit!
Marcello auch Ihr beabsichtigtet mich allein zulassen, alle wenden sich ab von mir! Wenn das Euer Wunsch ist, so gehet!“
Fürstin2: „Doch wenn Ihr dies tut, fahrt zur Hölle“
Die Fürstin wirft mit einem Gegenstand nach Marcello
Die Fürstin nimmt eine Angriffsposition ein
Fürstin2: „Oh nein, nicht daneben geworfen“
Der Berater redet beruhigend auf sie ein.
Berater1: „Aber nein, mein Leben würde ich für Euch geben, meine Seele dem Bilzebub verkaufen, nur um Euer Glückes Willen.“
Legt die Hände auf ihre Schultern
Berater1: „Verlassen, nein verlassen will ich Euch nicht, aber…“
Berater2: „Aber vom Thron stoßen will ich sie.“

Die Fürstin bricht in sich zusammen und trinkt
Fürstin1: „Ich fühlte mich so allein außer meiner Zofe blieb mir niemand.“
Fürstin2: „Hm, wie heißt meine Zofe eigentlich?“
Berater1: „Fürchtet Euch nicht, ich sorge gut für Euch.“
Berater2: „In die Kammer werde ich sie sperren, und des Nachtens muss sie mir zu Diensten sein.“
Berater1: „Aber das Fürstentum verwaltet sich nicht von selbst, es galt die Bauern zu besänftigen, deren Vieh von der Pest dahin gerafft worden war.“
Fürstin1: „Wieso reistet Ihr ab bei Nacht und Nebel ohne mich zuvor darüber zu unterrichten?“
Berater2: „Weil ich keine Lust mehr hatte, euer Land zu verwalten, ich will es regieren:“
Berater1: „Ich wollte Euer zartes Gemüt mit den Lappalien des niederen Volkes zu belasten.“
Berater2: „Das wäre für Eure Besoffenheit zuviel gewesen.“
Fürstin1: „Marcello ohne Euch….“
Berater2: „Würdest du elendig ersaufen.“
Der Berater hebt die Hände.
Berater1: „Bitte danket mir nicht….“
Der Berater sieht plötzlich bedrückt aus.
Berater1: „Saphira ich habe mit euch zureden.“
Fürstin1: „Setzet Euch mein getreuer Berater“
Berater1 (ernst): „Bitte verzeihet mir mein niederträchtiges Handeln meine geliebte Fürstin, aber ich bin gezwungen meine Dienste für Euch in naher Zukunft einzustellen.“
Fürstin1 (verzweifelt): „Nein!“
Fürstin rutscht von ihrem Stuhl und kriecht dem Berater hinterher.
Berater1: Es bricht mir das Herz meine Teure mit fester Stimme
aber ein Mann muss tun, was er tun muss. Meine Familie verlangt Nachfahren von mir. Der Priester betet täglich für meine arme Seele, da ich in Sünde lebe und dem Herrgott keine Kinder schenke.
Fürstin 1: Ich bitte, nein ich flehe Euch an geht nicht.
Der Berater schenkt ihr ein trauriges Lächeln, nimmt ihre Hände und die Fürstin steht auf.
Berater 1: Lebet wohl Schönste, es ist für Euer Wohlergehen gesorgt und ich werde einen würdigen Nachfolger für mich finden.
Fürstin 1: So wartet Machello, verlasst ihr auf ewig diesen Saal, so werde ich auf ewig Gottes wundervolle Erde verlassen.
Bühnenbild friert ein
Fürstin 2: Brücke?! Messer?! Gift?!
Berater 2: Es funktioniert noch besser, als ich es mit erhofft hatte..
Berater 1: Fürstin bewahret Haltung, denn mit euch wird auch dieses Volk untergehen.
Der Berater fast am Ausgang angekommen.
Fürstin 1: Welches Wunder muss geschehen damit Ihr bleibt?
Der Berater dreht sich auf dem Absatz um
Berater 1: Kein Wunder…
Nur …
Ihr und ich… ich meine wir…
Fürstin 1: Wir Heiraten!
Bühnenbild friert ein
Berater 2: Endlich hat sie es verstanden.
Fürstin 2: Der Liebe habe ich längst abgeschworen, der Bund der Ehe ist meine bittere Pflicht. Ich muss dem Erbe meines Vaters gerecht werden.


Alle gehen von der Bühne ab.


Dialog II Don Pedro/ Berater


Don Pedro sitzt in seinem dunklen Kämmerchen. Es klopft an der Tür. Vorerst bleibt es still. Langsam wird die Tür geöffnet und der Berater tritt ein.
Berater (zögerlich; fragend): Vater, darf ich eintreten?
Don Pedro: Komm herein und sprich!
Berater 2 (geheim; flüsternd): Die List ist geglückt. Bald kann die Hochzeit stattfinden.
Don Pedro: Das freut mich! Doch trotzdem müssen wir uns um unsere Gegenspieler kümmern. Es gibt noch einige, die es aus dem Weg zu räumen gilt.
Berater: Vater! Du, walte deines Amtes. Ich leite nur ein was du mir befiehlst.
Beide gehen ab.



Szene ІV Dialog zwischen Zofe und Dichter

Der Dichter sitzt am Tisch über Büchern und schreibt.
Die Zofe betritt beunruhigt das Zimmer. Sie setzt sich und spielt nervös mit einem Kugelschreiber.
Zofe seufzt.
Dichter sieht ihr direkt in die Augen.

Dichter: Kann ich dir helfen mein Kind? Ich les in deinen Augen, dass mit der Welt was nicht stimmt.
Zofe: Ich sorge mich um das Wohl meiner Fürstin. Sie ist noch so jung und unerfahren.
Dichter: Welch Schicksal ist der Fürstin widerfahren, dass du so stürmisch zu mir kamst?
Zofe: Der Berater meiner Fürstin hegt böse Pläne. Ich traue ihm nicht und denke er versucht sie mit einer List zur Heirat zu nötigen.
Dichter: Nun zeigt es sich –was ich lang gedacht hat nun ein Gesicht. Don Pedro! Er will an die Macht. Er benutzt seinen Sohn für eine Heirat letztlich zählt für ihn nur der Thron. Doch da die Medaille an Seiten immer zwei hat, wird nicht nur mir der Zweifel innewohnen.
Bühnenbild friert ein.
Dichter 2 (Gedanken): Es gibt nur eines was ich mich frag, wofür starb mein Freund
Edgar: Wofür?
Dichter2: und liegt nun im Sarg. Ich hab so viele Jahr’ ausgeharrt und geträumt. Nun möchte ich die Chance nicht versäumen endlich den fürstlichen Berater und dessen Vater aus dem Weg zu räumen.
Zofe: Deine Zweifel sind auch mir verständlich, doch was sollen wir tun? Viel geschah in der Zeit, in der du fern ab von mir warst. Doch eine Lösung für das Problem hab ich nicht. Wie soll die Wahrheit ans Licht dringen, wie? Ach… und meine Fürstin wie bewahre ich sie vor ihrem Schicksal?
Bühnenbild friert ein.
Zofe 2 (Gedanken): Dichter, wie ich dich liebte, doch so viel Zeit ist seitdem verstrichen. Mit Rat und Tat stand ich meiner Fürstin zur Seite. Ich hielt viele Jahre zu ihr und gemeinsam haben wir etliche Krisen durchstanden.
Dichter 2 (Gedanken): Ich bin geflohen. Es war ein Leiden; verfolgt von Spott und Hohn, denn ich war zu feige.
Edgar: War mein Tod so sinnlos? Reichte er nicht aus dich zum Handeln zu bringen.
Dichter2: Wir beide teilen die gleichen Zweifel und Ängste. Doch dürfen nicht noch mehr Unschuldige kopflos sein und hängen.
Dichter: Findet die Heirat statt? Gibt es für Gerechtigkeit in diesem Land leider keinen Platz. Don Pedro festigt seine Macht. Das würde heißen wir schlagen eine Schlacht, die wir verlieren müssen. Also lasse es die Fürstin wissen – der Berater ist gerissen und wird sie überschütten mit Todesküssen, denn er ist machtsüchtig. Das ist der Grund warum sich seine Liebe sehr bald verflüchtigt. Also rate ihr ab, denn bei Tag und auch Nacht ist der Berater eine Gefahr im Palast.
Zofe: Du tust so, als wäre das das Ende für dieses Land – das Ende der Gerechtigkeit auf ewig. Doch fürwahr, dem Berater meiner lieben Fürstin kann auch ich nicht trauen. Er spricht mit gespaltener Zunge. Weißt du – jedes Mal, wenn meine Fürstin wichtige Entscheidungen zu fällen hat, schenkt der Berater ihr einen Trank ein. Er ist mit Wein angemischt.
Dichter: Wie konnte man es anders erwarten. Der Berater spielt mit verdeckten Karten. Doch besitze ich einen Beweis. Er bedeutet vielleicht das Verließ für Don Pedros korrupten Kreis – und für uns das Paradies!? Ich schlief all die Jahre mit diesem Brief unter meinem Kopfkissen, doch ich schwieg und schrieb nur ein paar Gedichte und mehr nicht.
Der Augenblick ist nun gekommen und Don Pedros Zeit ist bald verronnen.
Dichter zerknittert, zerreißt und wirft Blätter, doch sammelt sich wieder.
Zofe: Unternimm nichts Unüberlegtes. Ich möchte dich warnen. Denn du musst wissen Don Pedros Einfluss ist groß.
Dichter 2 (Gedanken): Mein Leben ist geprägt voll Sehnsucht. Mir fehlen mein Freund und meine Frau, denn jegliche Liebe die mir zukam, nahm mir Don Pedro. Es verfolgt mich im Traum, seitdem ist alles so leblos. Ich fühl mich verletzt, hab andere verloren und mich selber versteckt, bin geflohen doch jetzt wäre ich lieber tot als ziellos. Doch das Leben ist zu niemandem gerecht.
Edgar: Führwahr, lasse deinen Gedanken Tatan folgen. Räche mich und all die unschuldigen, die durch Don Pedro starben.
Dichter: Ich muss gehen, denn ich will nicht fliehen. Ich muss bloß reden anstatt zu lügen und des Richters gerechtes Schicksal wird sich fügen. Jeder Mensch wird verstehen welches falsche Spiel er spielt, denn was er will, wird er verlieren. Der Schleier wird enthüllt, der meine Vergangenheit mit Leid gefüllt.
Zofe: Lebe Wohl.
Zofe und Dichter gehen ab.

Szene V Dichter stürmt den Gerichtssaal

Folgende Szene wird nur mit Mimik und Gestik dargestellt:
Richter verurteilt Statisten. Die beiden Henker, Narren und die Zofe Maria sind anwesend. Statist sitzt auf dem Anklagestuhl. HipHop – Beat geht los. Freeze des Gerichtssaal beim wutentbrannten Eintreten des Dichters. Revolution! (Sturm und Drang – Situation des Dichters)
Dichter (laut, impulsiv): Seht ihr ihn, den Verräter, der sich am Fürsten vergangen hat und später wurde Edgar dafür angeklagt – für eine Tat, zu der nur mein Gegenüber und sein Handlanger im Stande warn.
Dichter2 (singend): Der Hofnarr und der Dichter klagen an den Richter. Mir war es schon klar als ich den Brief las. Marcello und sein Vater – des Fürsten Tod war ihrer.
Dichter: Die Unschuldigen schweigen im Totenreich doch ihr Kopf sollte Don Pedros sein.
Don Pedro: Du bist ein Lügner, der mit falschen Worten eindringt durch die Türe. Ich erkenne dich wieder. Du bist wie früher unter einer Decke mit Edgar, dessen Tod gerecht war wie der deine, du Betrüger.
Dichter2: Die Decke muss ich dir zuwerfen und deinem Sohn, Don Pedro. Um auf den Thron zu kommen sollt dir der Mord vom Fürsten helfen – die Hochzeit das Maestro!
Don Pedro: Er ist ein Narr so wie sein Freund es war. Krank im Kopf, doch auch sein Urteil ist nah, dass seine absurden Gedanken stoppt. Ihr hört wie verdächtig sich der Dichter hier benimmt, sodass der Henker ihn zum Galgen bringt.
2 Henker treten aus dem Hintergrund hervor und schleppen die beiden Dichter ab.
Dichter: Ich kämpfe besessen um die Fesseln des Denkens zu sprengen.
Dichter2: Das Volk ist noch in Don Pedros Zwängen, ihr dürft es nicht vergessen.
Jeweils ein Henker/Dichter –Paar sind an einem Ende der Bühne. Freeze!

Don Pedro – Marcello
Der Berater steht vor dem Tisch, neben dem Stuhl. Die zwei schwarzen Gestalten stehen ohne Spannung zu erzeugen hin und wieder tuschelnd hinter ihm. Wenig später kommt Don Pedro ins Zimmer gestürmt. Die Gestalten zucken zusammen. Wutentbrannt saust er um den Tisch. Verstört und mit starrem Blick sinkt der Berater in sich zusammen. Seine Körperkonturen passen sich dem Stuhl an. Der 2. Berater tritt aus dem Schatten ins Licht. Er platziert sich neben dem Berater 1, aber standfest und selbstsicher.
Berater: Nun, ich denke…
Don Pedro (wütend; laut): Schweig still! Der Dichter des alten Hofes; er hat den Brief. Wie konnten wir so leichtsinnig sein und solch einen Beweis anfertigen. Und der Narr des Fürsten, wie hat er…
Berater2: Das war zu erwarten. Ich habe vorgesorgt. Ich! Und ich möchte betonen, dass es nur dein Leichtsinn es war, der uns das einbrockte.
Die 2 Gestalten ziehen sich zurück. Don Pedro bläht sich auf.
Don Pedro2 (empört; erstaunt): Wie kommst du dazu deinem Vater anschuldigen zu wollen?
Don Pedro: Es war nicht nur mein Fehler.
Berater2: Aber ich fertigte ihn auch nicht an, den Brief. Ich war es, der versucht hat dich von dem Vorhaben abzuhalten.
Schweigen! Don Pedro atmet tief und geduldig ein. Er beruhigt sich mit einem Zug an der Tüte. Der Berater verschränkt trotzig die Arme.
Don Pedro2 (kalt; herzlos): Mein Sohn! Du, du weißt, dass ich für dein Wohl stets das Beste wollt. Nun fällt mir mein eigenes Fleisch und Blut in den Rücken. Du hast solch Ehre nicht verdient.
Berater: Ich will mein eigenes Leben.
Er steht auf, läuft um den Tisch, legt seinem Vater die Hand auf die Schulter, dreht sich um und geht.

Szene VІ Zofe redet mit ihrer Fürstin
Zofe eilt in den Palast und stürzt in das Schlafzimmer der Fürstin, welche gerade angekleidet wird.
Zofe: Maria, der Tee kocht. Marcello erwartet ihn derweil.
Maria: Wärest du hier gewesen, hätte ich das Ankleiden nicht übernehmen müssen und der Tee wäre bereits serviert.
Maria rauscht hinaus und Anna übernimmt das Ankleiden
Fürstin: Wo bist du gewesen?
Zofe: Ich werde euch eine Geschichte erzählen.
Fürstin: Worum wird es sich handeln? Um Liebende?
(setzen sich oder beenden zumindest das Ankleiden)
Zofe: Um zweierlei Arten der Liebe. Sie beginnt mit einer Zofe, die vor vielen Jahren ihre große Liebe in einem Dichter fand. Die Liebenden mussten ihr Glück verheimlichen, doch das konnte es sie nicht entzweien.
Fürstin: Was sagt ihr da? Eine Zofe?
Fürstin Monolog: Gar eine Zofe findet das Glück, nur mich bestraft das Leben. Mir bleibt nur der Wein.
(Trinkt aus der Flasche)
Zofe: Zum Lieben braucht es weder Macht, noch Geld.
Zofe Monolog: Ich suche doch nur sie vor Marcello zu schützen, doch sie gönnt mir nichts. Zudem kann sie sich nimmer vorstellen, wie groß mein Leid unter dieser Liebe war.
Zofe: Zurück zur Geschichte. Obwohl der Dichter nach einem Jahr spurlos verschwand blieb ihm die Zofe bis zum heutigen Tage treu.
Fürstin: Die Liebe blieb mir bisher verwährt, doch die Einsamkeit kann ich nachempfinden, ich kenne sie nur zu gut.
Zofe: Nach Jahren, die ihr wie Jahrzehnte schienen, stand der so sehr Vermisste vor ihrer Tür und sie vernahm eine unglaubliche Geschichte aus seinem Munde.
Zofe Monolog: Jetzt ist meine Geschicklichkeit gefragt. Das Folgende muss sie begreifen und welch wichtige Rolle ihr hierbei zu fällt.
Zofe: Der Dichter musste fliehen, da er im Wissen eines schrecklichen Verbrechens war. Der Fürst ward gemeuchelt und für diese Tat musste ein Mann sterben. Der Hofnarr.
(Fürstin erhebt sich kurz)
Fürstin: Mordende werden ermordet. Auch mein Vater wurde auf diese Weise gerächt.
Narr tritt auf, schleicht herum und hört sich nach verdächtigen Geräuschen um.
Zofe: Das stimmt, nur war jener Mann, welcher geköpft wurde unschuldig. So starb ein unschuldiger für den Fürsten. Denn der Hofnarr war während des Trubels um den Fürstenmord in das Schlafgemach des Beraters vom Fürsten geschlichen, weil dieser ihm seit je her unheimlich war. Dort fand er tatsächlich das Gesuchte. Einen Brief vom Stadtrichter, welcher von einem Mordkomplott gegen den Fürsten handelte.
Berater tritt auf
Der Berater, der kurz danach das Zimmer betrat, merkte sofort was vorgefallen war, denn der Gaukler hatte auf der Flucht durch das Fenster seine Narrenmütze verloren.
Berater klatscht in die Hände. Wachen treten auf. Berater zeigt auf die Narrenmütze. Gestikuliert wild und deutet in die Richtung, in die der Narr geflohen ist.
So befahl der Berater den Wachen sich des Hofnarren habhaft zu machen.
(Fürstin schenkt sich Wein ein)
Fürstin: ereilte den Hofnarren dies schreckliche Schicksal?
Fürstin Monolog: Ketzerisch und staatsfeindlich ist diese Geschichte und doch will ich wissen wie sie endet!
Zofe: Gewiss! Fleißige Hofwachen, ähnlich den euren befolgen jeden Befehl nach bestem Können und mit Erfolg.
Zofe Monolog: Jetzt da sie gebannt meinen Worten lauscht, muss ich beginnen ihr die Gemeinsamkeiten zu ihrem Hofe, ihrem Leben, ihrer Geschichte aufzuzeigen.
(Betretenes Schweigen)
Fürstin/im Brustton der Überzeugung): Wir verurteilen keine Unschuldigen!
Zofe: Die Soldaten jedenfalls suchten den ganzen Tag nach dem Narren um ihn im Haus seiner Mutter eingekehrt, seinem Schicksal harrend zu finden.
Den Brief fanden sie jedoch nicht bei ihm.
Fürstin (Geistesblitz): Der Dichter!
Zofe(Monolog): Ein Moment spontaner Klarheit. Vielleicht unterschätzen wir sie.
Zofe: Ihr habt Recht! Der Dichter war ein guter Freund des Narren und so wurde auch er in die Intrigen des Fürstenhauses eingeweiht, damit ein anderer die Aufklärung vollendet.
Doch der Dichter fühlte sich dieser Aufgabe nicht gewachsen und floh.
Von hier an wisst ihr um das Schicksal des Dichters. Jahre später kehrte er zur Zofe zurück.
Fürstin: Der Tod des Narren blieb ungerecht?
Zofe: Ja!
(Schweigen)
Fürstin: Was tat der nachfolgende Fürst?
Zofe: Die Fürstin. Was würdet ihr tun?
Fürstin: Ich würde handeln!
Zofe: Auch gegen Marcello?
Fürstin Monolog: Marcello? Ich werde ihn heiraten. Die Einsamkeit wird immer größer und erdrückt mich, aber Marcello wird mich zur Frau nehmen.
Fürstin: Diese Frage steht dir nicht zu!
Zofe: Gewiss nicht. Doch wie würde eure Antwort lauten? Die Geschichte verlangt nach einem Ende!
Zofe Monolog: Ich hoffe so sehr, das sie versteht!
(Fürstin trinkt)
FREEEZE
Fürstin1: Ein Ende? Es soll ein gutes sein.
Fürstin2: Denke dir, du wärest die Fürstin und die Geschichte spielte in deinem Land.
Fürstin1(lacht):Dann wäre Marcello der Berater.
Fürstin2: Don Pedro der Richter.
Fürstin1:Und der entflohene Dichter, Dante.
Fürstin2: Der Fürst wäre mein Vater.
Fürstin1/2: Und die Zofe …. Bist du.
(Zofe nickt)
Fürstin: Es gilt eine Geschichte zu ende zu schreiben.
FREEZE ENDE

Szene VІІ Schluss

Dichter hängt am Galgen. Richter, Berater und Fürstin sitzen auf ihrer Position. Die Zofe steht schräg hinter der Fürstin. Es wird darauf gewartet, dass die Fürstin sich entscheidet. Der Berater nickt ihr zu.
(Schweigen, gebanntes Warten)
Die Fürstin steht auf (wird von Fürstin2 und der Zofe gestützt) und zerreißt das Taschentuch.
Don Pedro richtet sich zornig auf. Marcello stöhnt und sackt in seinen Stuhl.
Fürstin (hickst während des Sprechens): Höret mein Volk. Dieser Mann, geflohen für viele Jahre ins Exil, ist unschuldig. Ein harmloser Dichter, vom Teufel verfolgt, muss seinen Kopf hinhalten für Machenschaften anderer.
Stockt, peinliche Stille entsteht, holt ihren Spicker heraus.
Doch dieser Teufel ist eine Menschengestalt und er befindet sich unter uns. Er meuchelte meinen Vater auf Befehl seines Vaters. Welcher wiederum unseren beliebten Hofnarren für seine Taten sterben ließ. Doch der Hofnarr war schlauer, als seine Widersacher und übergab dem hier Angeklagten folgenden Brief:

Mein Sohn, Marcello,

am morgigen Tage reitet die Fürstin mit ihrer Zofe zu den Gaukler-Festspielen. Auch unsere Spiele können nun beginnen.
Fürstin kann die Schrift nicht lesen und fragt die Zofe, was das folgende bedeutet.
Der Fürst wird das erste Opfer unseres genialen Schachzuges sein. Wenn das Messer das Fleisch durchtrennt, weißt du, du hast es für uns getan.
Dein mit Stolz erfüllter Vater
- Don Pedro

Mob: Marcello ist des Dons Sohn?
Fürstin: Jawohl. So wie ihr es vernommen habt, ist es. Marcello brachte mit seinen eigenen Handeln meinen Vater, euren Fürsten um und besaß die Dreistigkeit um meine Hand anzuhalten.
Mob: Hängt sie! Alle beide!
Fürstin: So soll es geschehen. … (zu den Henkern) befreit den Dichter!
Fürstin 2(zweifelnd): Ich kann es nicht fassen- wie kann mich das Schicksal dazu zwingen den Mann, dem ich gestern noch vertraute, heute schon dem Galgen zu überantworten.

(es geht ein raunen durch den Mob, Richter und Berater schauen schockiert)

Richter: Fern ab von jeder Wahrheit ist was ihr sprecht Fürstin. Der Dichter ist zurückgekehrt um mit Hilfe mieser Intrigen unser geliebtes Fürstentum zu zerschlagen.

Richter2: (ängstlich und hysterisch) Wie konnte mein jämmerlicher Sohn nur so unvorsichtig sein, dass der Brief ohne Schwierigkeiten entdeckt werden konnte. Ich will keinen mit solch Schande behafteten Tod sterben.

Fürstin1: Doch auf diesem Brief seht ihr das Siegel des Richters. Es seid ihr mit eurem Sohne, die so lange mit gespaltener Zunge sprachen und versuchten die Macht an zu reißen. Ich werde dem endgültig ein Ende setzen. Hängt diese beide Schurken.
Hänger führt die beiden zum Galgen und legt ihnen die Schlinge um den Hals.
Richer2: Du mein Sohn, dem ich das Leben schenkte stürzt mich in einen unwürdigen Tod.
Berater2: Wer war es, der nach der Macht geschielt und mich als Machtinstrument benutzt? Mein Vater!
Berater1: Nehmt ihn- den Schöpfer dieses Übels und lasset mich, der stets so getreu zur Fürstin hielt, gehen.
(Fürstin hebt langsam aber bestimmt das Taschentuch in die Höhe; Berater und Richter werden panisch)
Fürstin2: Ich hoffe, dass dies böse Spiel nun für immer endet.
Berater1: Gott steht auf meiner Seite. Mit diesem Tod geschehe mir großes Unrecht.
Richter1: Schweig still!
Berater1: Verdammt sollst du sein, Vater! Zügle deine Zunge! Ich verfluche….
Richter1: Schweig endlich (aufbrausend)
Richter2: Wenn ich sterbe, soll dich das gleiche Schicksal ereilen.
Berater2: Warum nur, Vater, warum?
Richter1: NEIN!
(werden gehängt)

(alle freeze und nach längerer Pause sagt etwas Edgar mit erleichtertem fast erlöstem Tonfall)
Edgar: Danke!

(Zofe tritt zur Fürstin)
Lied: Halleluja und Lichtschein (Heiligenschein)

Zofe Monolog: Ich habe immer versucht sie zu schützen, sie vor allem Bösen zu bewahren. Mein Leben hätte ich für sie gegeben, doch in ihrer Welt von Wein benebelt war sie taub für solche Gefühle. Doch nun da sie ausgebrochen ist aus den Klauen Marccellos und der Sucht abgeschworen hat ist die Zeit gekommen sie endgültig zu befreien. Ob sie mit oder ohne mich will soll sie entscheiden, doch muss sie fort von hier- gewiss!
Zofe: Meine Fürstin, das alles war viel für euch und doch hättet ihr eure Sache nicht besser machen können. Von so viel Bösen ward ihr umgeben. Was soll folgen in eurem Leben? Wie soll eure persönliche Geschichte weitergehen? Ist dieser Palast nicht zu viel der grausamen Erinnerung?
Fürstin: Du sprichst mir aus dem Herzen, Anna! Ich muss fort hier uns du…
Fürstin Monolog: Oh weh! Wie soll ich diese Wucht der Gefühle in harmlose Worte packen, damit nicht auch noch meine Seelenverwandte mich verlässt?!
Zofe Monolog: Will sie etwa sagen…?! Oh ich wage es kaum zu hoffen.
Fürstin(peinlich berührt): Wirst du wohl mit mir gehen, Schönste?
Zofe: Ich werde dich nie wieder verlassen.
Fürstin: Aus meiner Einsamkeit wird die lang ersehnte Zweisamkeit.

(Treten Arm in Arm ab, Doppelrollen gehen auseinander und ab. Die Zofe und die Fürstin werden mit sich selbst identisch.)
Zofe 2 löst sich von Zofe 1 und Dante2 wie Zofe 2 treten zueinander
Zofe2: Wie oft hab ich auf dich gewartet, schlaflose Nächte hast du mir gebracht.
D2: Wie oft hab eben ich dich spät im Tiefe deines Traums besucht,
dass meine Anna mich verrät, obwohl ich dich hab aufgesucht!
Zofe2: Wie wohl, du warst oft da, doch quältest du mich in der Nacht.
D2: Sieh an, jetzt war es Ich, der Schatten hat ins Land gebracht
Zofe2: Du weißt es selbst, was mich bedrückt.
In schwerster Not verlässt du mich.
D2: Das ist nicht war, Ich schützte dich
Zofe2: Die Zeit hat Fürstin überbrückt
Zofe2 lässt Handschuhe fallen und geht zur Fürstin 2, beide treten ab.
Vor die Fürstin und die Zofe treten die Dichter- beide haben einen Spiegel in der Hand
Alles freeze Dichter gehen zwischen den gefreezten hindurch
Dichter 1 Spiegel D1
Dichter 2 Spiegel D2
D2: Ich bin gefall`n in ihrer Gunst
Die Welt ist für mich nur noch Dunst
D1: Die Fürstin brennt mit Zofe durch D1
(spiegelt die gefreezten Zofen und Fürstinnen mit S1)
D2: Das Mord und Totschlag hat ein End D2
(Spiegelt gefreezte tote Mafiosis)
Der cut zur Innenszene findet statt alle restlichen Schauspieler stehen auf und gehen in den Hintergrund.
D1: Des Dichters Seele ist sehr morsch
D2 Dass er sich in sich selbst verrennt
sie spiegeln sich gegenseitig

D1 zu Spiegel 2(von d2)
Was hat uns hier zusamm’n gebracht
D2 zu S1
Was hat die Welt mit uns gemacht?
D1-D2
Brauchen wir denn die andern noch?
D2D1
Verkriechen wir uns in ein Loch
D1
Ich mag so sehr mein Spiegelbild (D1 küsst sein Spiegel)
D2
Und wehr mich ab mit einem Schild (spiegelt das Publikum)

Beide- D 1/2
Im Dichter wächst eine Narziss
Zur Außenwelt entsteht ein Riss

Dante 2 löst sich von D1, lässt sein en Spiegel liegen und tritt vors Publikum

D2
Der Dichter war ne arme Maus
Nun ist’s vorbei, das Spiel ist aus
-cut zur Realität
ich tret aus meiner Rolle raus (realD2 geht von der Bühne)
Das Leben ist ein Irrenhaus (diesen Satz sagen alle, alle haben spiegeln und spiegeln Publikum)

D2 geht als andere Person von der Bühne und greift einen alltäglichen Gegenstand(Schlafsack?

Alle gehen von der Bühne

Der Pöbel tritt auf die Bühne
Pöbel eins Die Fürstin ist nun weg
Der Richter hängt am Strick

Das Volk versingt im Dreck
Wir errichten eine bürgerliche (P2) Halt! Eine Volks Republik
P1 jagt V1

Ende
9.4.07 15:24
 


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