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In meinen Träumen

In meinen Träumen ist
der Tag verwandelt in ein
immer schon verstehen.
Und die sanften Kreise, die sich
ziehen und schließen, und
vergehen.

Das nächste zeigt zugleich sich,
läutert nicht, was geschehen.

Eröffnet eine Reihe Wiedersehen -
mit alten Bekannten.

Wilde Männer reißen ein Schaf.
Blut fließt aus ihren Mäulern, doch
ertränkt nicht
meiner Bilder Unschuld im Schlaf:

Eher tränkt daran die Wollust sich
im grellen Schein der Lampe Licht
aufbrausend und verzehrend, Fleisch
begehrend, Todesblick!

Und dieses Monster, dass bin ich,
in vollem Licht erstrahlt für einen
Augenblick, bis altes Kinderglück
die Szene ablöst - bis,
schweißgebadet, der Traum abbricht.
9.6.11 17:32


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Über die Lust, einen Faden zu spinnen

Etwas im Fortschreiten kommunikativer Medien, sei es in der potentiellen Verbreitbarkeit eines ins Web Gestellten(ins Netz gegangenen), sei es die Benutzeroberfläche, das up to date, verwirrt mich: genauer, irritiert mich. Es ist, das die Möglichkeiten eines Mediums steigen, die es einem unmittelbar bewirbt, aber die eigentlichen Neuheiten, die dieser Fortschritt einmal hatte, sofort von der Neuheit der Neuheit veraltet werden: wie es ist, einen Text zu schreiben in ein schmales Web-editor-Fenster und ihn unmittelbar nach dem Schreibprozess, global!, zu veröffentlichen. Diese Möglichkeit, einmal - durch den Blog, der keinerlei tieferer Progreammierkenntnisse mehr bedurfte - demokratisiert, für alle auf dem neusten technischen Stand der Technik Seienden(Computer mit Internetzugang) möglich geworden, war potentiell eine Revoultion(die, wie man zu ihnen auch stehen mag, heutzutage auch zu revolutionen geführt hat). Sicher ist heutzutage die Folge dieses Posts, ob er ein weltweiter Kettenbrief ist oder eine arabische Straßenrevolte - die zuerst hervorstechende Seite dieser, ich nannte sie schlicht Neuheit.
Wie aber sieht es aus mit dem unmittelbar bis zur Grenze des - Senden - drückens vor sich gehenden Schreibens aus? Warum, anders ausgedrückt auch, gelingen E-mails oft so spielerisch, während man auf einem Blatt die Miene ständig abbricht?
Dieser Effekt ist beim E-mail Senden schon aufgetaucht. Die Hemmung sinkt fast auf Null, einen Satz einfach so anzufangen, im Wissen, immer wieder delete drücken zu können, während jeder Srich mit der Feder und Schlagen der Types aufs Schreibmaschinenpapier schon gandenlose Objektivierung war. Das Schreiben, das Denken und Fühlen im Schreiben verändert sich. Es wird an Qualität im Empfinden wohl nachlassen zuweilen, schneller werden, unbedachter (selbst wenn man es nicht korrigiert: das Wissen darum lässt oft Stehen, was mit dem Stift niemals abgeschickt worden wäre). Es besteht dennoch im Aufkommen dieser technischen Möglichkeit ein Novum, das nicht unterschätzt werden darf: es kommt dem mühsamen, faulen, nur gelegentlich Schreibenden - sei er ein Philosoph oder ein Dichter -zu Gute. Denn er wird öfter in in müßigen oder einsamen Stunden einen flüchtigen Gedanken mit dem World Wide Netz einzufangen versuchen, und vielleicht manchen schönen Gedanken und manches schöne Wort auf den Umwegen der GelegenheitsSchreiberei in die allgemeine (zumeist konzentrationsschwache) allgemeine Aufmerksamkeit schleusen -und hätte auf das Papier vielleicht nur Kritzel Kratzel geschrieben(und Firlefanz).
Ist es schlecht, kann es mit dem Hinweis nur ein Blog verteidigt werden. Ist es nur ein hingeworfener Gedanke, mit verwend ich später. Ist es zumindest so geschreiben, das alle den Gedanken verstehen und sagen, ja das kenn ich? Dann kann mans immer nochmal schreiben (diesmal ernst und nüchtern). Am schönsten aber wirkt die Erwartung, es gleich zm lesen zu geben(world wide), wodurch sich, wenn auch kein Stil-Durchhalten-Diktat, zumindest ein sich Zu-Ende-Schreiben einstellt. Man hat gesponnen!
18.6.11 01:07





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