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Arbeitseinsatz zu Weihnachten

Fest des Stillen, Heilligen-
Nacht.
Es zieht durch tiefen Schnee
ein schneller Schlitten.
Bringt Gaben zur
heiligen Nacht-
ein Päckchen, auf dem steht geschrieben:
öffne mich nicht vor dem morgen,
erst dann ist´s vollbracht.
Der Schlitten zieht weiter, von
Haus zu Haus.
Ungeduldige Knaben packen ihre
Waffen aus.
Schießen auf Hund oder Katze-
öffne mich nicht vor dem Morgen,
erst dann ists vollbracht.
Stille Nacht.
Heillige Nacht.

Da knallt es im ersten,
im zweiten Gebrüll:
Verfluch dich, o Weihnacht.
Im dritten ist`s still.

Dort schläft Fräulein Mona
den einsamen Schlaf-
die Nacht, in der Engel
sie tragen
ins heillige Grab.

Der Schlitten rutscht weiter
auf glattem Asphalt-
die Hände am Lenkrad, die Zügel
sehr kalt.

Am Rande des Waldes, da stand ein Gefährt-
doch Niemand im Wagen, der Schlitten verjährt.

Am Morgen erwacht Sie
und öffnet das Päckchen:
Ein weißer Bart und ein Glöckchen.
24.12.07 14:13


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Der Zeiger der Uhr zeigt die Zeit an.
Vergehen:
urplötzlich vergangen!
24.12.07 14:16


Tante Erna

Die Tante kommt nach Haus-
dehnt sich, nimmt ein den ganzen Raum-
wie die Milch aus einem Gummibaum.
Ihr- bin wieder da-
ihr- gebt mir nen Kuss-
ihr seid aber groß geworden-
1 Meter 68 lang-
klingt, doch gedrückt ward das Pedal,
dass die Stimme nicht verstummt,
denn was verstimmt, nicht temperiert,
denkt nicht daran, verschluckt zu werden
durch ein anderes Geräusch-
schweigt niemals, nie-
dissonanter noch als schräge Töne
(welche heute nötig wären)
ist die Stimme dieser Tante-
Tante Ernas Harmonie.
24.12.07 14:25


Stillstand
Nichts geht mehr, außer Hans,
der eilt zum nächsten Schalter,
stellt sich ein Reisepapier aus.
Flug nach Atlantis
um halb acht.
Platonischer Genuss.
24.12.07 15:07


Das Zauberschloss

Die Muschi ist nicht das letzte Geheimniss-
und auch nicht das Afterlein.
Dringst du in sie ein,
stöhnt sie dir was vor-
wähnst als Held dich,
bist ein Tohr-
dein Gehänge ist kein Schlüssel
zu dem Orte ihrer Liebe,
nicht bist du es, der
das Lustgeschrei erweckt-
wer weiß?- vielleicht ist es nichtmal echt,
und deinem Zauberstabe bricht die Spitze ab.

Und doch ist ihre Vulva wie ein Schloss-
dringst du ein durch jenes Tor,
eroberst drinnen jeden Platz-
verschlossen bleibet dir doch
ihr Turme, in dem sie gähnend
kämmt ihr Haar.
Befreien musst sie aus dem Turme,aber
nicht durch Kampfgebrüll und
Messerstecherei.
Rauslocken musst sie aus dem Schlosse,
dass sie auch dir der Schlüssel sei,
der dich aus deiner Rüstung dann befreit.

Und nicht die Lanze hat sie mehr zu fürchten,
und du nicht mehr Verschlossenheit.
Wir geben uns hin dem Spiel,
der süßen Melodei-
den zarten Ton lösten wir selber aus,
warn beide, Schlüssel, Schloss
und Tor-
Die Spieluhr klingt noch bis zum Morgen,
bis still die Nacht versinkt, und
durch das Morgenrot ein neuer Tag beginnt.
24.12.07 17:47





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