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Geben wir nie auf

Die Tage warten vergeblich auf die erloesende Einsicht, meine Tage zu sein. Auf der Perlenkette namens Zeit eingefàdelt, fristen die meisten ein stiefmütterliches Dasein. Es ist auch erstaunlich, wie wichtig die ersten Sekunden nach dem Aufwachen sind, die erste, noch fast im Land des Traumes verweilende, kann schon die Laufrichtung des heutigen Tages-ab-laufs entscheiden, die Form der Perle bestimmen. Darum ist jeder innere Impuls, der in dieser morgentlichen Drehbewegung Richtung stiftet, weg vom Versinken in unbewusstes Dàmmern, unser Rettungsanker, der umso mehr Zugkraft erhaelt, je früher wir taeglich ihn hochziehen und wie oft.
9.9.16 10:03


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Delle

In der alten Simson, beim Abgehen der Utrechter, glanzgrün, wie auf altem DDR DIA PROJEKTOR Blech - herrlicher Blickfang, ganz in der Sonne blank, und sitzt so schön ein im sonst tadellos geformten Mopedkörper.
4.9.16 22:49


Ekel vor dieser provozierenden "Titel" Zeile

Denn was will ich schon, pahh, schreiben. Das Lama spuckt dich mit Sätzen an und beschimpft dich. Dabei unterhalten wir uns jetzt über was Schönes, und das Lama darf getrost zuhören und wieder speien, wenn es ihm nicht gefällt, aber nicht, gleich so am Anfang, wo noch nicht mal klar ist, welcher Same des Denkens in die weiße Arena der Wortschmiedekunst geworfen wird.
4.9.16 22:43


Das kleine, magische Welttheater, Titel geklaut aber zeitlos.

Somit ging eine Epoche zu Ende.
Der sich so angesprochen Fühlende tritt aus dem Schatten hervor, liest die Tageszeitung von gestern und heißt wie ein bekannter Schauspieler aus den Zwanzigern. Dieser erhält von uns zur besseren Übersicht der folgenden Gemengelage das Kürzel L.

L. war sicher, er hatte es sicht eingebildet. Viele Tage grübeln, in denen er fast vergaß, zu schlafen und zu essen, normale Körperpflege vernachlässigt, er händigte einem Unbekannten dreißig Mark aus und verkroch sich in einem Kellerverschlag.

"Was wollen die von mir? Ich habe ihnen doch gesagt, dass ich damit nichts anfangen kann." Er konnte es immer noch nicht glauben.
4.9.16 22:39


Titel-los

Wir leben, um uns, wobei wir nicht wissen, wozu denn und wo, zu finden. Denn wir denken, es sei das leichteste, wir sehen uns täglich und dabei zu, wie wir leben. Selbstbeobachten den Film, den wir drehen, was unser Körper macht, die Hände, die Stimme, der Kopf mit den Augen, der sich hierhin und dorthin dreht. Manchmal bewegen sich auch nur die Augen.

Augenblick mal. Siehst du?
4.9.16 22:27


Lebenskunst

Jeder ist Künstler, jede Künstlerin ihres Lebens. Wahre Lebenskunst ist niemals gekünstelt: Sie ist keine stereotype Wiederholung wichtigtuerischer Gesten, um Eindruck zu schinden. Sie ist kein Gehabe, und sei es das eines Künstlers, um sich abzuheben. Sie ist Gestaltung der Leinwand des Lebens mit allen zur Verfügung stehenden Farben. Deren Palette ist der immer wache, aufmerksame Blick, und Ohr, der das Äußere willig empfängt und in sich neu zusammenmischt. Das Zentrum der Lebenskunst ist die Imagination, das vorstellen: Von hier fließen die Impulse zurück in die Gegenwart, wirken dort, werden Wirklichkeit. Lebenskunst erwacht, wenn man aufhört zu denken "das kenne ich schon, habe ich gestern gesehen." Wir leben in einem unendlichen Wechsel von Zuständen. Auf Dauer ist es keine gute Strategie, diese Undendlichkeit durch die Behauptung zu verleugnen, es ist immer das gleiche. Lebenskunst ist eine Alternative: Sie spielt mit der Vielfalt und spinnt sich daraus ... ihr Leben.
27.12.13 20:23


Du bist.

Kennst du die vielen kleinen

- Begehbarkeiten -

Trottoirs des Alltags,

Figurationen des Einen,

das wir Welt zu nennen

gewohnt sind?

Hinter jeder Ecke im Nu

kann dir begegnen

deiner vielen Fragen Antwort:

bist du!


Bist du es, der spricht

über alles hinweg ohne Ruhe -

der nicht warten kann,

bis er vernimmt,

was schon immer vor dem Spiegel

auf seiner Stirn geschrieben stand:

du bist!


Du bist es, der die Welt

verzaubern kann:

Der aus Wortgeplätscher eine

Weise macht.


Schwebend, zwischen dir

und deines Gleichen lugt

hervor - auf leisen Füßen, im

Orchestersturm - was gestern

schüchtern sich verkroch.


Das Eine, dem man wird

mit Hundert Namen nicht

gerecht.
25.9.12 13:52


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